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QR-Code kostenlos erstellen — individuelle QR-Codes in Sekunden

5 Min. LesezeitKostenlos · Ohne Anmeldung

Möchten Sie einen QR-Code kostenlos erstellen? Ob Sie einen gedruckten Flyer mit einer Website verknüpfen, Ihr WLAN-Passwort teilen oder eine Visitenkarte in eine Präsentation einbauen: Ein QR-Code ist der schnellste Weg, Print und Digital zu verbinden. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie in Sekunden einen erzeugen – ohne Konto, ohne Wasserzeichen, ohne Ablaufdatum.


Was ist ein QR-Code?

Ein QR-Code (Quick Response Code) ist eine Art Matrix-Barcode, der Daten – eine URL, Text, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder eine beliebige andere Zeichenfolge – in einem Muster aus schwarzen und weißen Quadraten speichert. Eine Smartphone-Kamera oder ein QR-Scanner liest das Muster und ruft sofort die codierten Informationen ab.

QR-Codes wurden 1994 für die Automobilfertigung erfunden und setzten sich durch, als Smartphones das Scannen standardmäßig mitbrachten. Heute sind sie überall: auf Speisekarten, Visitenkarten, Produktverpackungen, Eintrittskarten, Werbetafeln und in Bezahlsystemen.


So erstellen Sie einen QR-Code – Schritt für Schritt

Der QR-Code erstellen-Generator auf dieser Website nutzt die JavaScript-Bibliothek qrcode, um Codes vollständig in Ihrem Browser zu erzeugen. Es werden keine Daten an einen Server gesendet. Das Tool codiert den eingegebenen Text unverändert: Es gibt nur ein einziges Textfeld, ohne separate Vorlagen für WLAN, vCard oder andere Typen. Für diese Fälle geben Sie das Standardformat selbst ein (Beispiele unten).

Schritt 1 — Öffnen Sie den QR-Code-Generator

Besuchen Sie want2convert.com/qr-code-generator.

Schritt 2 — Inhalt eingeben

Tippen oder fügen Sie den Inhalt ein, den der QR-Code codieren soll. Gängige Optionen:

  • Website-URL (z. B. https://want2convert.com) — der häufigste Anwendungsfall
  • Reiner Text — eine Nachricht, ein Zitat oder ein Informationsschnipsel
  • Telefonnummer — tel:+15551234567 — öffnet beim Scannen die Wähltastatur
  • E-Mail-Adresse — mailto:you@example.com — öffnet beim Scannen eine neue E-Mail
  • WLAN-Zugangsdaten — WIFI:S:NetworkName;T:WPA;P:password;; — verbindet beim Scannen unter iOS/Android automatisch
  • SMS — sms:+15551234567:message text — öffnet eine vorausgefüllte Textnachricht
  • vCard — eine Visitenkarte im vCard-Format (als Text eingetippt oder eingefügt) — wird beim Scannen zu den Kontakten des Geräts hinzugefügt

Schritt 3 — Größe festlegen

Wählen Sie die Ausgabegröße in Pixeln. Das Tool bietet vier Größen: 128, 256, 512 oder 1024px. Für die meisten Zwecke gilt:

  • 128–256px — kleine Anzeige oder E-Mail-Signatur
  • 512px — Standard — reicht für den Druck in Visitenkartengröße
  • 1024px — Großformatdruck (Poster, Banner, Beschilderung) oder nutzen Sie die SVG-Datei

Die QR-Vorschau erscheint, wenn Sie auf QR-Code erstellen klicken; sie wird beim Tippen nicht aktualisiert.

Schritt 4 — Format wählen

Bei jedem Erzeugen werden beide Formate angelegt, Sie wählen also nur, welches Sie herunterladen:

  • PNG — ideal für Dokumente, Präsentationen, E-Mails und überall dort, wo Sie ein Rasterbild einfügen
  • SVG — Vektorformat, unbegrenzt skalierbar ohne Verpixelung — ideal zum Drucken in jeder Größe

Für den Druck wählen Sie SVG. Für die digitale Nutzung ist PNG einfacher.

Schritt 5 — QR-Code herunterladen

Klicken Sie auf QR-Code erstellen und anschließend auf PNG herunterladen oder SVG herunterladen. Die Datei wird auf Ihrem Gerät gespeichert.


Was kann ein QR-Code speichern?

QR-Codes fassen deutlich mehr Daten als Barcodes, doch es gibt praktische Grenzen:

| Inhaltstyp | Max. Daten | Hinweise | |-------------|----------|-------| | URL | ~300 Zeichen optimal | Längere URLs = dichterer QR-Code, schwerer zu scannen (etwa 2.953 Bytes sind das absolute Maximum) | | Reiner Text | ~200–500 Zeichen | Mehr Text = komplexerer Code | | Telefonnummer | ~20 Zeichen | Sehr einfach, schnell zu scannen | | vCard-Kontakt | ~500 Zeichen | Kompaktes vCard-Format verwenden | | WLAN-Passwort | ~100 Zeichen | SSID + Passwort + Verschlüsselungstyp |

Wichtig: Je mehr Daten Sie codieren, desto dichter wird der QR-Code, was das Scannen bei kleinen Größen erschweren kann. Bei sehr langen URLs verwenden Sie zuerst einen URL-Verkürzer.


Dauerhaftigkeit von QR-Codes: statisch oder dynamisch

Statische QR-Codes (das erzeugt dieser Generator): Die Daten sind fest im Muster verankert. Wenn Sie die URL ändern möchten, müssen Sie einen neuen QR-Code erzeugen und den alten ersetzen. Kostenlos zu erzeugen, funktioniert für immer, keine Abhängigkeit von einem Dienst.

Dynamische QR-Codes (kostenpflichtige Dienste wie QR Code Generator Pro, Bitly): Codiert wird eine kurze Weiterleitungs-URL. Das Weiterleitungsziel lässt sich ändern, ohne den QR-Code neu zu drucken. Nützlich für Poster und Verpackungen, bei denen ein Neudruck teuer ist, erfordert aber ein laufendes Abonnement.

Für die meisten Anwendungsfälle – Visitenkarten, Flyer, Präsentationen, E-Mails – sind statische QR-Codes die richtige Wahl und völlig kostenlos.


QR-Codes richtig einsetzen

Vor dem Druck testen: Scannen Sie Ihren erzeugten QR-Code immer mit Ihrem Handy, bevor Sie ihn drucken oder verteilen. Prüfen Sie, ob er die richtige URL öffnet oder die richtigen Informationen anzeigt.

Genug Weißraum lassen (Ruhezone): QR-Codes brauchen einen freien weißen Rand (die „Ruhezone“), damit sie zuverlässig gescannt werden. Lassen Sie auf allen Seiten mindestens 4 Module (die kleinen Quadrate) Weißraum. Achten Sie darauf, diesen weißen Rand zu behalten, wenn Sie den Code in ein Layout einsetzen.

Kontrast zählt: Schwarze QR-Codes auf weißem Hintergrund lassen sich perfekt scannen, und genau das erzeugt dieser Generator. Wenn Sie den Code in einem Grafikprogramm umfärben, halten Sie ihn dunkel auf hellem Hintergrund; hell auf dunkel lässt sich oft nicht scannen.

Größe passend zum Einsatz:

  • Visitenkarte: mindestens 1.5cm × 1.5cm
  • A4-Flyer: mindestens 3cm × 3cm
  • Außenplakat: mindestens 10cm × 10cm

QR-Codes für typische Einsatzzwecke

Speisekarten: Codieren Sie die URL Ihrer Online-Speisekarte. Gäste scannen und lesen – gedruckte Karten sind nicht nötig.

WLAN-Passwörter: Codieren Sie Ihre WLAN-Daten. Gäste scannen, um sich automatisch zu verbinden, ohne das Passwort einzutippen.

Kontakte teilen: Codieren Sie eine vCard mit Name, Telefon, E-Mail und Firma. Empfänger scannen und fügen Sie zu ihren Kontakten hinzu.

Check-in bei Veranstaltungen: Codieren Sie pro Ticket ein eindeutiges Token. Die Veranstalter scannen, um die Teilnahme zu bestätigen.

Produktverpackungen: Codieren Sie die URL einer Produktseite, eines Anleitungsvideos oder der Seite zur Garantieregistrierung.


Verwandte Tools

  • Barcode erstellen — Code128-, EAN-13- und UPC-Barcodes für die Produktkennzeichnung erzeugen
  • Wörter zählen — die Länge eines Textes prüfen, bevor Sie ihn in einem QR-Code codieren
  • URL kodieren/dekodieren — Sonderzeichen in URLs codieren, bevor Sie einen QR-Code erzeugen
  • Bild komprimieren — die Dateigröße eines QR-Code-PNGs bei Bedarf verringern

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